> Pressespiegel > Bericht: Südkurier 23. September 2003
 

Verein spendet 5 000 Euro

Hauptversammlung beim Förderverein Dorfgemeinschaftshaus Walbertsweiler

Wald (bei) Mit 5000 Euro wird der Verein zur Brauchtumspflege (VzB) den Förderverein Dorfgemeinschaftshaus unterstützen. Das teilte die Vorsitzende des VzB, Heidi Fischer in der Mitgliederversammlung mit. Seit Baubeginn haben die Fördervereinsmitglieder bereits 1633 freiwillige Arbeitsstunden geleistet. Mit der Einweihung des Baues rechnet Franz Bosch, Ortsvorsteher und Vorsitzender des Fördervereins, spätestens in der Fasnet 2004.

Um den Mitgliedern einen Überblick zum Stand der Baumaßnahmen zu geben, trafen diese sich zu einer Ortsbesichtigung mit anschließender Versammlung im Pfarrheim. Seit Baubeginn im März dieses Jahres sind die Baumaßnahmen, von denen eine ganze Menge in Eigenarbeit der Mitglieder erledigt werden, schon beachtliche Fortschritte gemacht. Bis Ende September, so ist vorgesehen, sollen die Handwerker im unteren Stock fertig sein. Im Obergeschoss ist noch einiges an Arbeiten von den Mitgliedern zu erledigen. Damit will man in sechs Wochen fertig sein.

"Das ist eine Leistung, die bis jetzt von den Mitgliedern erbracht wurde", freute sich Franz Bosch.

Mit mehreren Aktionen, wie dem Moschtfest am 27. September, möchte der Verein seine Kasse aufbessern. Da komme die Spende der VzB natürlich sehr recht. "Mir fällt einer großer Brocken vom Herzen", meinte dazu Bosch. Denn demnächst fällt 

Über den Baufortschritt am Dorfgemeinschaftshaus informierten sich die Mitglieder des Fördervereins. bei/Bild: Beicht

die Anschaffung von Tischen und Stühlen an, wofür 7000 Euro veranschlagt sind. Von der  Kaffeemaschine bis zur Gläserspülmaschine reicht die Liste dessen, was noch gekauft werden muss. Auch das Rote Kreuz wolle den Verein unterstützen. Der Gewinn einer Werbeveranstaltung am 16. Oktober, soll dem Förderverein zugute kommen.

Deshalb war die Mitgliederwerbung ein weiteres Thema des Abends. Dass von 630 Einwohnern erst 70 Mitglieder im Förderverein sind, sei zu wenig, so die einhellige Meinung in der Versammlung. Den Leuten müsse bewusst gemacht werden, dass man mit der Eröffnung der Halle nicht fertig sei. Weiterhin wird Geld benötigt.

Eine Mitgliedschaft ist jedoch begrenzt. "Es ist absehbar, dass sich der Verein in vier bis fünf Jahren wieder auflösen wird und damit die Mitgliedschaft automatisch erlischt", informierte Franz Bosch.


 
 

Gudrun Beicht, Südkurier Pfullendorf, 23.09.2003

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