> Pressespiegel > Bericht: Südkurier 20. Januar 2004
 

Neues Haus in Besitz genommen

 Tag der offenen Tür im Dorfgemeinschaftshaus - 
3466 Arbeitsstunden freiwillig geleistet

Walbertsweiler (bei) Ein ganzes Dorf freut sich über den neuen Mittelpunkt im Ort. So könnte man die Reaktion der Bürger auf die Fertigstellung des Dorfgemeinschaftshauses, dem ehemaligen Schulhaus, umschreiben. "Hier wurde geschustert", sagte anerkennend Alfred Kuhn, der sich am Sonntag beim Tag der offenen Tür im Gebäude umschaute. Er und Theo Restle kennen das Gebäude noch aus ihrer Schulzeit. Was nun nach zehn Monaten Umbauzeit daraus geworden ist, können sie nur loben. "So, wie wenn man es selber haben müsste", sagte Theo Restle und meint damit, dass man es wohl nicht besser und schöner hätte machen können. Und das trotz Sparmaßnahmen. "Ich habe noch keine negativen Stimmen gehört", versicherte auch Ortsvorsteher Franz Bosch.

Am Sonntag, beim Tag der offenen Tür, konnten die Bürger in einer Fotoausstellung im Sitzungszimmer des Ortschaftsrates den Verlauf der Arbeiten, von Abbrucharbeiten bis zur Fertigstellung, nochmals verfolgen.

Der Einsatz der 90 freiwilligen Helfer, die 3446 Arbeitsstunden geleistet haben - wobei längst nicht alle Stunden aufgeschrieben wurden - wurde bereits am Freitagabend gewürdigt. Dabei hat Franz Bosch zwei Helfer besonders hervor gehoben: Peter Jungert mit 288 Stunden 

Sie kennen das Gebäude noch aus ihrer Schulzeit: Theo Restle (links) und Alfred Kuhn.
bei/Bild: Beicht

und Bernhard Frick mit 212 Stunden freiwilliger Arbeit.

Doch dem hatte Bürgermeister Müller noch eins draufzusetzen: Ortsvorsteher Franz Bosch und Vorsitzender des Fördervereins, dürfte etwa 500 Stunden mitgearbeitet haben. Bernhard Frick würdigte im Namen des Fördervereins diesen Einsatz in Versen. Darin sprach er vom "stärksten Motor, einem wichtigen Pfeiler im Förderverein, der seine Aufgabe noch nicht erfüllt hat". "Denn der Abbau der Schulden liegt noch vor uns", so Frick. Blumen gab es für die Frau des Ortsvorstehers, Sieglinde Bosch, die die Helfer immer wieder mit Vesper versorgt hatte. "Das muss gewürdigt werden", meinte Frick.


 
 

Gudrun Beicht, Südkurier Pfullendorf, 20.01.2004

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