> Pressespiegel > Bericht: Südkurier 18. Oktober 2004
 

Ein gutes Auge

 Fotoausstellung mit Bildern von Elmar Restle eröffnet

Wald (fah) "Der aus dem Verborgenen kommende Fotograf aus Walbertsweiler ist ein ungewöhnlicher Mann. Das ungewöhnliche ist, dass niemand weiß, warum er so gerne und gut fotografiert, bekannt ist sein gutes Auge". Damit eröffnete Bürgermeister Werner Müller am Freitag vor 75 Gästen eine bis Weihnachten dauernde Ausstellung 49 ausgewählter fotografischer Werke des Walbertsweiler Hobbyfotografen Elmar Restle. Das Haus ist seit einigen Jahren immer wieder Podium für einheimischer Talente.

Restle porträtiert sein tägliches Umfeld aus Familie, Bekannten, das von Ausflügen in die Natur wie in das von eisernen Schienen geprägte Feld seines Berufs, Restle ist Bahnhofsvorstand in Sigmaringen. Geht man die auseinander laufenden Treppen hinauf bis unter das Dach, so sieht man an den Bildern immer wieder, dass die Nähe der Ort seines Gesichtsfeldes ist. Das Bahngleis kommt aus der nächsten Nähe, der Intercity "Augsburg" steht im Bahnhof von Sigmaringen. Der Mann bleibt sich treu, alles ist nah am Betrachter. Alles ist irgendwie Porträt. Die zählen sowieso zu 

49 Bilder in traditioneller Schwarz-Weiß-Manier zeigt Elmar Restle in seiner Fotoausstellung in Wald.
fah/Bild: Hahn

seinen Lieblingsmotiven, Kinder, schöne Frauen, wie in sich ruhende  Hundertjährige. So sind auch die Dolomiten und die sie eingrabenden Wolken nah, so nah, dass man die Felskanten in Griffnähe glaubt. Es ist die Schwarz-Weißschwarz/weiß Fotografie, die seine Bilder außerordentlich verstärken und nicht die den Raum verblassenden Farben.


 
 

Falko Hahn, Südkurier Pfullendorf, 18.10.2004

   
   

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