> Pressespiegel > Bericht: Südkurier 11. September 2004
 

Probleme im Abwasserbereich

 Ortschaftsrat Walbertsweiler konstituiert sich - 
Drei neue Mitglieder

Walbertsweiler (fah) In der zeitlich zwischen gestern, heute und morgen sich bewegenden Sitzung, der konstituierenden Ortschaftsratsitzung von Walbertsweiler, konfrontierte Ortsvorsteher Franz Bosch das Gremium bei der ersten Sitzung mit wenig erfreulichen Erkenntnissen.

Noch vor der Verabschiedung, der Einführung der Ortschaftsräte und den geheimen Wahlen des Ortsvorstehers und Stellvertreters, berichtete Bosch von außerplanmäßigen Bauarbeiten in den Straßen des Walder Ortsteils. Die Kostenschätzung liege bei 200000 Euro. Mehrere Rohrbrüche in der Raster Straße hätten die Wasserleitung beschädigt. Eine neue Wasserleitung benötige auch Allmannshofen. Große Probleme werfe der Abwasserkanal im Bach auf. Im Oberdorf müsse eine Regenwasserableitung so verlegt werden, dass Sturzwasser nicht mehr in ein zu tief angelegtes Grundstück eines Wohnhauses eindringe.

Für Bürgermeister Werner Müller war klar, "den Kanal müssen wir sofort neu verlegen". Bei der Oberflächenableitung war Müller mit "Schaun mer mal" weniger deutlich. Zuerst müsse der neue Haushaltsplan beraten werden, dann erst könne entschieden werden.

Keine Hinderungsgründe fanden sich vor der Einführung der drei neuen Ortschaftsräte, Melanie Jungert, Rosa-Maria Stauffenberg und Franz Seeh. Sie ersetzen die nicht mehr zur Wahl bereit gestandenen Räte Johann Sessler, Bruno Halmer und Georg Moser. Die neu gewählten Räte wurden durch den Ortsvorsteher auf fünf Jahre verpflichtet. Die Verabschiedung der bewährten Kräfte übernahm der Bürgermeister selbst. Für jeden hatte er sehr persönliche Worte parat. Auf Vorschlag aus dem Gremium wurden Franz Bosch und Wolfgang 

Ausscheidende und neue Ortschaftsräte: Johann Sessler (15 Jahre), Melanie Jungert (Neu), Rosa-Maria Stauffenberg (Neu), Bruno Halmer (10), Franz Seeh (Neu), Georg Moser (5). Rechts der wiedergewählte Ortsvorsteher Franz Bosch. 
fah/Bild: Hahn

Schweikart als Ortsvorsteher und Stellvertreter jeweils einstimmig wiedergewählt. Beide müssen noch vom Gemeinderat Wald bestätigt werden. Erstmals gibt es mit Melanie Jungert eine Schriftführerin.

In der Rückschau auf die vergangenen fünf Jahre hatte Bosch Lichtblicke, aber auch einige Schatten aufzuweisen. Mit dem Abriss des Hirtenhauses hätten es lange und tiefgreifende Auseinandersetzungen gegeben. Positiv aufgenommen worden sei die Neuanlegung der Bachstraße mit Gehwegen und Kandel wie auch die Sanierung des Friedhofs. Die größte und heute nicht mehr mögliche und von vielen Helfern mitgetragene Aktion, sei die Umgestaltung des früheren Schulhauses zu einem Dorfgemeinschaftshaus geworden.

Noch nicht geklärt sei die Bereitstellung eines Jugendraumes wie auch Räume für den Narrenverein "Brückeler".


 
 

Falko Hahn, Südkurier Pfullendorf, 11.09.2004

   
   

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