> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 10. Januar 2004
 

Beim Landesempfang dabei

Brauchtumsverein hat auch Arbeiten bei Fest für Dorfgemeinschaftshaus übernommen

Walbertsweiler - Die kommende Fasnetsaison stand im Mittelpunkt der Hauptversammlung des Vereins zur Brauchtumspflege Walbertsweiler. Vorsitzende Heidi Fischer eröffnete im Sportheim des FC Walbertsweiler die Versammlung mit guten Wünschen für das neue Jahr.

Über die Finanzen des Vereins gab Kassiererin Benedikta Kaufmann Aufschluss. Die Kasse wurde im vergangenen Jahr durch die Anschaffung von neuen Uniformen und einem Funkmikrofon kräftig geschröpft. Trotzdem konnte dem Förderverein Dorfgemeinschaftshaus noch ein Zuschuss in Höhe von 3000 Euro überwiesen werden.

Dafür dankte Ortsvorsteher Franz Bosch, der auch Vorsitzender des Fördervereins ist. Das Geld sei inzwischen ausgegeben für die Anschaffung einer Gläserspülmaschine, Gläserschränken und die Mitfinanzierung des Ausschanks.

Neben den 13 Auftritten in der Fasnet sind die Mitglieder auch das ganze Jahr über aktiv. Ob beim Dorfhock, Brunnenfest, Hochzeiten, Festen und Ausflügen, Geselligkeit und Kameradschaft wird gepflegt. Schriftführerin Cornelia Fecht konnte einen umfangreichen Jahresrückblick verlesen. Glanzlicht sei die Feier zum 25-jährigen Jubiläum des Vereins im Jahr 2003 gewesen.

Dass auch in diesem Jahr eine ganze Reihe an Veranstaltungen anstehen, kündigte der Leiter des Fanfarenzuges, Gerhard Löffler, an. Für die zur Zeit 38 Aktiven beginnt die Auftrittssaison am 16. Januar mit der Einweihung des Dorfgemeinschaftshauses, bei der sie nicht nur die musikalische Umrahmung sondern auch die Bewirtung übernommen haben.

Ihren ersten Fasnetsauftritt haben die Fanfarenzügler am 31. Januar beim Nachtumzug in Allmendingen. Und dann geht es Schlag auf Schlag mit Auswärtsbesuchen und heimischen Verpflichtungen. Zum Nachtumzug am 13. Februar werden 40 Gruppen erwartet. Zugesagt hat Gerhard Löffler bereits die Teilnahme beim Empfang der Landesregierung in Stuttgart am Fasnetsdienstag. "38 Einladungen haben wir erhalten", sagte Löffler, "14 davon haben wir angenommen".

Verzichtet hat man auf die Teilnahme am Rosenmontagsumzug in Mainz. Auch auf die Teilnahme am Folklorefest in Beauvais nördlich von Paris hat der Verein zugunsten des Fanfarenzug-Treffens am 26. Juni in Meßkirch verzichtet. Eine Bewerbung für den Festumzug am Münchner Oktoberfest sei rausgegangen, sagte Löffler und auch das Canstatter Volksfest steht zur Diskussion. Der Nachtumzug wirft bereits seine Schatten voraus. Nachdem man diesen nun schon zum neunten Male veranstaltet, habe man ja eine gewisse Routine, so Gerhard Löffler.

Die Teams funktionierten, seien eingespielt. "Wir kommen auch dieses Jahr nicht darum herum, Security zu engagieren". Doch habe sich dies im vergangenen Jahr bereits gelohnt. "Wir hatten 2002 Schäden in Höhe von rund 1500 Euro an der Halle", so Löffler, "die in 2003 nahezu auf Null runter gingen".

Nachdem der Einsatz der Mitglieder bei der Einweihung des Dorfgemeinschaftshauses besprochen war, schloss Heidi Fischer die zügig verlaufene Versammlung nach einer guten Stunde mit ihrem Fasnetsruf : "Schmieret de Karre...."

 

 
 

Gudrun Beicht, Südkurier  Pfullendorf, 10.01.2004

nach oben