> Pressespiegel > Bericht: Südkurier 08. Februar 2005
 

"Schmieret de Karre - s'quietschet scho!" und die "Hexenwelt ohne Geld"

 VzB Walbertsweiler und Walbertsweiler Brückeler feiern Fasnet -
Dorfhock im vollbesetzten Dorfgemeinschaftshaus - 
Tanz bis in den Morgen

Walbertsweiler - Die Walbertsweiler Fasnet begann mit dem traditionellen Narrenfrühstück, zu dem Ortsvorsteher Franz Bosch eingeladen hatte. Anschließend machten sich die Männer auf, um den Narrenbaum zu schlagen. Begleitet vom Fanfarenzug und einer großen Kinder- und Narrenschar zog nachmittags der Umzug durch das Dorf. Nach dem Narrenbaumstellen startete im neuen Dorfgemeinschaftshaus der Kinderball. Unter Anleitung von Conny Stump spielte das Jugendrotkreuz Sketche und trug einen fetzigen Tanz vor.

Mit einem dreifachen "Schmieret de Karre - s'quietschet scho!" eröffnete Heidi Fischer, Vorsitzende des VzB Walbertsweiler, den abendlichen Dorfhock im vollbesetzten Dorfgemeinschaftshaus. Zahlreiche Narren waren der Einladung des VzB und der Walbertsweiler Brückeler gefolgt und teilweise dem Motto "Hexenwelt ohne Geld" entsprechend verkleidet.

Das unterhaltsame Programm startete mit dem Narrenbuch, in gekonnter Weise vorgetragen von Elisabeth Specker und Elmar Restle. Bei einem Wellnessabend mit Quark im Gesicht berichteten sie über allerlei lustige Begebenheiten und Missgeschicke aus dem Dorfleben. Fußballer Theo, dargestellt von Jochen Stefan, wurde vom Publikum mit viel Beifall bedacht, ebenso die weiteren Darsteller: Arthur Fecht, Paula Halmer und Melanie Jungert hatten eine komplizierte Rechenaufgabe zu lösen, Helmut Kroll erzählte von seinen Schwierigkeiten als Hausmann und die Trommlerinnen des Fanfarenzuges führten einen mitreißenden Tanz zu den Melodien von Abba vor. Jürgen Marquart erläuterte als Ministerpräsident Günter Oettinger sein Programm "Mehr Bürgernähe untereinander". Über den Import und Export von Äpfeln diskutierten Jutta Längle und Sabine Kroll. Zum Schluss zeigten Cedric Wenzler und Angie Kroll-Beck wie es beim Friseur zugehen kann. Dann verloste die Freiwillige Feuerwehr den Narrenbaum, wobei das Glückslos Gitte Traber zog. Das Duo Boos sorgte für gute Stimmung bis in die frühen Morgenstunden

Elisabeth Specker und Elmar Restle beim Wellnessabend. Bild: Gerhard Löffler
Ministerpräsident Oettinger beschützt von zwei Bodyguards, die einen weiblichen Fan abdrängen.
 Bild: Elmar Restle
Die Trommlerinnen des Fanfarenzuges führten einen mitreißenden Tanz zu den Melodien von Abba auf.
 Bild: Elmar Restle

 
 

Carola Marquart, Südkurier Pfullendorf, 08.02.2005

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