> Pressespiegel > Bericht: Südkurier 06. Oktober 2005
 

"Team, mit dem sich etwas bewegen lässt"

Markus Herz hat seine Arbeit als Mitglied des Führungstrios der Volksbank aufgenommen - "Weiter eigenständig bleiben"

Meßkirch (dim) Seit dem 1. Oktober leitet ein Vorstandstrio die Meßkircher Volksbank. Neben Karl Springindschmitten und Sigmar Ott sitzt nun Markus Herz in der Chefetage. Er wird, mit einem Fünf-Jahres-Vertrag ausgestattet, die Nachfolge von Sigmar Ott antreten, der zum Dezember nach 29-jähriger Vorstandstätigkeit in den Ruhestand geht. In einem entsprechenden Rahmen werde Ott dann in den Ruhestand verabschiedet werden, sagte Springindschmitten gestern bei einem Pressegespräch.

Markus Herz ist dankbar dafür, dass er sich allmählich in seine neue Position in der Bank einarbeiten kann. Und er betonte, dass es ihm besonders wichtig ist, dass er noch bis Dezember auf den Rat beider Vorstandskollegen setzen kann. "Wir sind hier auf einem sehr, sehr guten Weg", brachte der 41 Jahre alte Herz seine bisherigen Eindrücke der Volksbank auf den Punkt. Vor allem hat ihn die Freundlichkeit der zurzeit 94 Beschäftigten begeistert. Diese sei ihm bereits bei seinem Vorstellungsgespräch entgegengebracht worden. Gepaart damit, dass zwischen seinen beiden heutigen Vorstandskollegen und ihm sofort "die Chemie gestimmt habe", habe ihm dies die Sicherheit gegeben, dass er die richtige Entscheidung getroffen habe, von der Volksbank Kaiserlautern nach Meßkirch zu wechseln. Und "hier gibt es ein gutes Team, mit dem sich etwas bewegen lässt", fügte er hinzu.

Im April kommenden Jahres werde auch seine Frau und seine beiden Söhne (zwei und fünf Jahre alt) hierher nachfolgend. Ein Haus in Walbertsweiler hat die Familie Herz bereits gekauft. Den Ausschlag dafür gab auch, dass sich das Umfeld des neuen Domizils für die Familie als geeignet erwiesen habe. Bis die Familie im kommenden Jahr nachkommt, hat Herz eine Ferienwohnung in Rohrdorf bezogen. Während der Einarbeitungszeit 

Karl Springindschmitten (links) bildet mit Sigmar Ott (mitte) und Markus Herz das Führungstrio der Volksbank. Im Dezember geht Ott in Ruhestand.
Bild: dj

werde er sicherlich jeden Tag bis 19 Uhr in der Bank sein, sagte er. Seine Kinder  könnten im April dann den beginnenden Frühling in der Region erleben, begründet er den Zeitpunkt für deren Ortswechsel.

Herz deutete an, dass er das eine oder andere in der Volksbank verändern wolle. Doch konkrete Pläne präsentierte er nicht. " Ich habe kein fertiges System im Kopf, dass ich überstülpen will", versicherte er. Er will mit den Mitarbeitern neue Wege gehen. Und Ideen dafür hat er offensichtlich. In einem dreiviertel Jahr könnten diese konkrete Züge annehmen.

Herz und Springindschmitten sind sich einig, dass die Volksbank eine solide Basis habe, die weiter eigenständiges Agieren ermögliche. Ott fügte in diesem Zusammenhang noch hinzu, dass die Meßkircher Volksbank unter den 1300 Genossenschaftsbanken in Deutschland zurzeit einen hervorragenden 590. Rang einnehme.


 

Südkurier Meßkirch, 06.10.2005

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