> Pressespiegel > Bericht: Südkurier 28. September 2006
 

Der Jungchor wird flügge

 Jungchor "Regenbogen" feiert in der Pfarrkirche Walbertsweiler sein 10-jähriges Bestehen 

Walbertsweiler - Zum ersten Advent 1996 trat unter der Initiative von Martina Muffler und Petra Gabele erstmals eine kleine Gruppe Sänger zusammen und begleitete die Adventsmeditation in Sentenhart. Zehn Jahre später ist daraus ein großer Chor,der Jungchor Regenbogen, geworden. Von der ersten Stunde an ist Leiterin Petra Gabele mit viel Engagement dabei. Obwohl sie mit ihrer Familie seit mehr als fünf Jahren in Schaffhausen in der Schweiz wohnt, fährt sie zu den Probestunden immer nach Wald. Nun gab sie ihr Amt aus zeitlichen Gründen in die Hände von Daniel Schreiner. Andrea Berwarth überreichte Gabele einen Blumenstrauß und ein Geschenk und bedankte sich im Namen des Chores für das Engagement.

Noch einmal gab der gesamte Chor in Walbertsweiler gemeinsam sein Können zum Besten. Mit dem Stück Adiemus, einer Musikkreation mit Textbestandteilen der lateinischen, keltischen und afrikanischen Kultur fing der Abend an. Passend zur mythischen Melodie des Liedes zogen die Sänger des Chores im Nebel in die Kirche ein. Bei "Einmal werden wir erwacht" hob sich besonders Norbert Hübschle durch sein Solo hervor. Viele Lieder hatten spirituellen und christlichen Hintergrund oder stammen aus der Feder von Liedermacher Gregor Linßen. Es waren vorwiegend ruhige, besinnliche Töne, die das Publikum zu hören bekam. Doch vor der Pause ging es kurzfristig recht flott zu, als "Mede medo kese" erklang, ein afrikanisches Lied. Begeistert klatschten die Zuhörer bei dem ihnen schon bekannten Lied mit und Norbert Reinl und Maria Saager begleiteten den Chor mit ihren afrikanischen Trommeln. Begleitet wurde der Chor dabei von Norbert Reinl und Maria Saager mit afrikanischen Trommeln.

Unter dem Motto "Jetzt und hier" gab der Jungchor Regenbogen zwei Stunden lang sein Können zum Besten. Gleichzeitig wurde das zehnjährige Bestehen gefeiert und Dirigentin Petra Gabele gab ihr Abschiedskonzert.
Bild: Lutz

Nach der Pause wurde auf der Empore bei der Orgel das Maginfikat nach dem Lukas Evangelium gesungen. Weiter ging es mit afrikanischen Liedern und einem Musicalausschnitt von Elton John. Ein gutes Solo absolvierte Andrea Berwarth beim Lied "Flieg hinaus", einem Lied, das dem Musical "Ein Engel" entstammt, welches der Chor zusammen mit der altkatholischen Kirchengemeinde Sauldorf-Messkirch aufgeführt hatte. Mut bewies die zwölfjährige Jana Jübschle, die ein Solo unter Begleitung des Männerensembles sang und dafür mit viel Applaus belohnt wurde. Den Abschluss bildete "Wir tragen einen Menschen Namen" von Gregor Linßen, bei dem Günter Schüttning noch einmal ein gelungenes Solo sang. Am Ende bekam der Chor seinen Applaus für die zweistündige Darbietung.


       
  Julia Lutz, Südkurier Pfullendorf, 28.09.2006 nach oben