> Pressespiegel > Bericht: Südkurier 20. Februar 2006
 

Ein Schlachtruf für den Bürgermeister

 41 Zünfte bei Nachtumzug und Zunftmeisterempfang der Brauchtumspfleger Walbertsweiler

Wald - Die "WM 2006" war das Motto beim Zunftmeisterempfang des Vereins zur Brauchtumspflege Walbertsweiler - kurz VzB - im Vorfeld seines 11. Nachtumzugs. Vorsitzende Heidi Fischer dankte den Trommlerfrauen, die wie jedes Jahr für die Ausrichtung des Zunftmeisterempfanges verantwortlich waren, dem Raum schmückten und sich um das leibliche Wohl der Gäste kümmerten. Die waren in diesem Jahr besonders zahlreich. Insgesamt 41 Zünfte, Gruppen und Fanfarenzüge waren nach Wald gekommen.

Mit dem obligatorischen Spruch "Schmierat de Karre - s'quietschet scho" begann der Zunftmeisterempfang, der jedes Jahr zu einer großen Wiedersehensparty wird. Da darf auch das "Heidi-Lied" nicht fehlen mitsamt Jodler. "Die zwoi hon als Babys net noch em Essa blärret, die hond g'songe", stellte Heidi das Duo Löffler (Wolfgang und Gerhard) vor.

Schirmherr Bürgermeister Werner Müller, der mit "Alles Müller - oder was" sogar seinen eigenen Schlachtruf hat, freute sich: "Heidi hat gerufen und alle sind gerne nach Wald gekommen." Ortsvorsteher Franz Bosch genießt bei Heidi Fischer ganz besonderes Ansehen: "Den Ma kasch ebbes hoißa!" Er outet sich auch gerne als Fan vomVzB und von der Heidi. Dann gas zwei Stunden Geschenke und gute Wünsche. Darunter so Delikatessen wie Blutsauger-Saft von der DRK-Ortsgruppe Walbertsweiler! Die Hilbenschlecker aus Spöck hatten sich ein WM-Quiz ausgedacht und testen Heidis Fußballkenntnisse.

Die Riedrätscher aus Ruhestetten überbrachten eine Heidi-CD mit verschiedenen Varianten und die Kehlbach-Ratten mit der Guggamusik "O-Town" aus Otterswang hatten sogar ein bekanntes Nikolausgedicht umgewandelt "Drüben von Otterswang komm ich her". Die Raster Kälble freuten sich, in diesem Jahr nicht am Ende des Zuges laufen zu müssen. Die Burgnarren aus Burgweiler schafften es, dass sich alle zu einem Trinklied erhoben. Die Zimmerngilde aus Leibertingen war mit ihrer Kunigunde dabei und die Galgenrösser aus Hohenfels, die das erste Mal dabei waren, betonten dass sie lieber Galgenrösser als Galgenvögel seien.

Im neuen Häs stellte sich die Guggenmusik "Let's Fetz" vor, zusammen mit den Wald-Goischtern. Bilder: Beicht
Die Nachbarschaft hat schöne Katzen: die Rälleköpf aus Hippetsweiler.

Eine "überschaubare Zahl an Besuchern" gab es beim anschließenden Umzug vom Rathaus in die Halle. Die Stimmung unter den Narren war dennoch bestens. Nach einer Stunde waren alle am Ziel und nun konnten sie feiern bei Monster-Disco in der Halle, in Besenwirtschaften und in den Gaststätten.

Viele Bilder vom Nachtumzug unter

www.suedkurier.de/fasnacht


       
  Gudrun Beicht, Südkurier Pfullendorf, 20.02.2006 nach oben