> Pressespiegel > Bericht: Südkurier 23. Juli 2007
 

Zum Gaudi-Turnier gab's Sonne

Veranstalter mit Verlauf zufrieden

Das Walder Dorffest stand am Wochenende unter zwei gegensätzlichen Wetterlagen. Bei der Eröffnung am Samstag regnete es stark, bei Blitz und Donner. Am Sonntag herrschte jedoch wieder eitel Sonnenschein. Beim gestrigen Gauditurnier, an dem sich sechs Mannschaften beteiligten, hatten die zahlreichen Zuschauer viel Spaß.

Wald - Wieder einmal hatte der Kirchenbauförderverein St.Bernhard mit Gerhard Lohr als Gaudichef ein sportlich-trickreiches Sonntagsvergnügen zusammengestellt. Auf unterhaltsame Art führte Walds Bürgermeister Werner Müller die Mannschaften wie das freudig mitgehende Publikum durch die Höhen und Falltiefen des Turniers.

Fünf junge Leute stellten sich jeweils als Mannschaft dem gemeinsamen, von viel Gelächter begleiteten Sackhüpfen. Beim Stelzenlaufen um einen Pfosten war körperliches Geschick gefragt, mancher Schritt wurde zu lang, zu kurz oder zu breit, was zum schnellen Abstieg führte. Kommen sich fünf auf einem schmalen Steg zu nahe und müssen auch noch so aneinander vorbei gehen, wie beim Platzwechseln auf einem Baumstamm, dann sind Wackelkandidaten nicht gefragt. Beim Luftballon aufblasen blähten sich die Backen der Zuschauer so mit auf, wie bei den Spielkandidaten. Ein dünner Schlauch musste so mit Luft aufgefüllt werden, dass er eine Höhe von zwei Meter erreichte, um dann einem kleinen Luftballon die Luft zu nehmen. Zum Rollenspiel wurde schließlich das Badewannenrennen.

Sieger des gestrigen Turniers wurden die "Reischacher". Auf dem zweiten Platz landete die Mannschaft der Sentenharter Landjugend. Dritte wurden die Teilnehmer des Musikvereins Wald. Danach folgten die Waldgoischter, das Team des TSV Wald und das der Walder Malteser-Ortsgruppe.

Beim gestrigen Gaudi-Turnier während des Walder Dorffestes musste mit voll aufgepumpten Lungen ein Ballon so mit Luft gefüllt werden, dass am Ende ein kleiner zerplatzen konnte.
Bild: Hahn 

Rechtzeitig zum Fassanstich tröpfelten am Samstag die ersten Tropfen in die von Bürgermeister Werner Müller ausgegebenen Bierkrüge. Das folgende Elfmeterschießen mit acht Mannschaften sahen die Zuschauer aus den Schlitzen der Festzelte. Vor dem Höhepunkt des Eröffnungsabends mit dem Auftritt von acht Fanfarenzügen vom Ring oberschwäbischer Fanfarenzügen, ließ dann der Festspielleiter Müller alle Hoffnung fahren, mit gutem Zureden half ihm Heidi Fischer aus der Patsche. Der Fanfarenzug Walbertsweiler im Verein zur Brauchtumspflege legte sein 25-jähriges Jubiläum auf diesen Tag. Das Wetter besserte sich, die farbenprächtigen Landsknechttruppen mit 250 Trommlern und Bläsern konnten ins Walder Feldlager zum Spiel unterm gemeinsamen Stab des Vogts Adelbert Skibak einziehen. Zwischen den Märschen mit Titeln wie "Schwabenmarsch", "Hamburger" oder auch "Stuttgarter", wurde der Gründer und Dirigent des Fanfarenzugs Walbertsweiler, Gerhard Löffler, von Heidi Fischer zum Ehrendirigenten ernannt. Nahtlos war der Übergang: Stefan Burth ist ab sofort neuer Dirigent.


       
  Falko Hahn, Südkurier Pfullendorf, 23.07.2007 nach oben