> Pressespiegel > Bericht: Südkurier 22. März 2007
 

Viel Lob für DRK-Bereitschaft

Erfreuliche Bilanz bei Jahreshauptversammlung - Mitglieder geehrt

Ein Jahr nach seiner Wahl zum Vorsitzenden der DRK-Bereitschaft Walbertsweiler hat Andreas Gnädig mit seinem Team einen positiven Jahresbericht vorgelegt. Das Engagement aller fand bei den Gästen große Anerkennung.

Wald-Walbertsweiler - Hervorgehoben wurde vor allem die Arbeit von Jugendleiterin Conny Stump. "Ihr Engagement ist lobenswert", meinte Bereitschaftsleiter Andreas Gnädig. Conny Stump betreut 49 Jugendliche. Dazu meinte Kreisgeschäftsführer Urs Bruhn: "Wir haben im Landkreis 362 Jugendliche im Jugendrotkreuz, davon entfallen auf Walbertsweiler 14 Prozent." Damit sei man genau an der richtigen Stelle tätig, lobte Bruhn; wer heute in Jugendarbeit investiere, werde in Zukunft keine Probleme haben.

Die stellvertretende Bereitschaftsleiterin Gerlinde Schweikart berichtete von 60 Einsätzen im vergangenen Jahr, wobei der Hauptanteil auf Sportplatzdienste entfiel. Aber auch beim Waldfest und beim Nachtumzug in Wald waren die 38 aktiven Mitglieder tätig. Insgesamt leisteten sie 2826 ehrenamtliche Stunden.

Erstaunlich hoch ist mit 1149 die Zahl an Blutkonserven, die die Bereitschaft Walbertsweiler aus vier Blutspendeaktionen an die Zentrale in Ulm weitergeben konnte. Hierzu hatte Kreisbereitschaftsleiter Mario Rilli eine Vergleichszahl parat: "Stuttgart mit seinen 600000 Einwohnern lieferte 3600 Konserven ab."

Mario Rilli kritisierte den Katastrophenschutz im allgemeinen: "Bund und Land verstehen sich hier nicht, es fehlt an der nötigen Führungsstruktur. Wir haben Helfer, aber keine Zugführer". Er begrüßte jedoch, dass alle Neumitglieder im Roten Kreuz ein Einführungsseminar bekommen. Außerdem wolle man wieder die "Verpflichtung" von DRK-Mitgliedern einführen, die in den vergangenen Jahren nicht mehr praktiziert wurde.

Sie wurden für langjährige Treue zum Deutschen Roten Kreuz geehrt (von links): Karl Huber aus Rengetsweiler, Monika Längle und Annette König aus Walbertsweiler.
Bild: Beicht 

Schriftführerin Andrea Specker berichtete von einem arbeitsreichen Jahr. Groß  geschrieben wurde die Ausbildung. So haben neun Mitglieder den Sanitätskurs B und C abgelegt. Die Ausweise händigte ihnen im Rahmen der Hauptversammlung Ausbilderin Alexandra Werne aus. Dabei stellte sie fest: "Es war ein Traum, hier auszubilden." In der Bereitschaft Walbertsweiler stimme es einfach, nirgends sei der Zusammenhalt so groß wie hier.

In acht Kursen bildeten Susanne Kuhn und Annette König in erster Hilfe aus. "Es ist erstaunlich, welches Wissen bereits die Elf- und Zwölfjährigen haben", lobte Susanne Kuhn.

Ortsvorsteher Franz Bosch, selber DRK-Mitglied, dankte für das Engagement in der Gemeinde und überbrachte die Grüße von Bürgermeister Werner Müller.

Für ihr langjähriges Engagement wurden folgende Mitglieder geehrt: Monika Längle (Walbertsweiler) und Karl Huber (Rengetsweiler) für 35 Jahre; Wilfried Marksteiner (Wald) für 20 Jahre und Annette König (Walbertsweiler) für zehn Jahre. Die stellvertretende Kreisbereitschaftsleiterin Christine Steuer übereichte eine Urkunde und die Ehrenspange des DRK.


       
  Gudrun Beicht, Südkurier Pfullendorf, 22.03.2007 nach oben