> Pressespiegel > Bericht: Südkurier 21. Februar 2007
 

Narreneltern überraschen mit einem Elferrat

Walbertsweiler lockt das Publikum in Dirndl und Lederhose zum Dorfhock - Bernhard Restle zieht Glückslos

Walbertsweiler - Auf der Alm, do gibt's koi Sünd, weil mir vu Walbertsweiler sind!" - So lautete das Motto der Walbertsweiler Fasnet 2007 und fast alle der zahlreichen Gäste des Dorfhocks waren entsprechend in Dirndl oder Lederhose erschienen.

Wie jeder zu seinem Fasnetshäs kam - oder auch nicht, weil das Dirndl partout nicht passen wollte - und andere kuriose Begebenheiten aus dem Dorfleben gaben Elisabeth Specker und Elmar Restle aus ihrem Narrenbuch zum Besten. Viel Gelächter ernteten auch die Brückeler-Damen mit ihrer Modenschau. Kaum zu glauben, wie vielseitig eine lange Herrenunterhose tragbar ist.

Zur Überraschung aller kündigte Gerhard Löffler, der auf humorvolle Art durchs Programm führte, dann die Vorstellung des ersten Walbertsweiler Elferrats an. Conny Fecht und Jürgen Marquart als Narreneltern präsentierten die einzelnen Mitglieder. Manch einer im Saal war sehr überrascht, sich als Elferrats-Attrappe auf der Bühne wieder zu finden.

Unter tosendem Beifall der Zuschauer spielten Jochen Stefan und Stefan Burth anschließend vor, wie es bei einem glücklichen Ehepaar am Frühstückstisch zugeht.

Den Abschluss des unterhaltsamen Programms bildete die Verlosung des Narrenbaums. Bernhard Restle hatte das Glückslos gezogen und darf den Narrenbaum sein Eigen nennen. Es wurde noch froh gelaunt bis spät in die Nacht gefeiert, bestens unterhalten vom Duo Boos und

Die Narreneltern Conny Fecht und Jürgen Marquart präsentierten die einzelnen Mitglieder des Elferrates.
Bild: Restle 

 verpflegt von den Walbertsweiler Brückelern und dem VzB.

Bereits am Morgen herrschte fröhliche Stimmung, als die Narrenschar sich zum Frühstück im Dorfgemeinschaftshaus auf Einladung der Familie Bosch traf. Die Männer gingen in den Wald, um den Narrenbaum zu schlagen, mit dem kleine und große Narren nachmittags durchs Dorf zogen - angeführt vom Fanfarenzug. Nach dem Narrenbaumstellen unter der Regie der Feuerwehr begann der Kinderball. Die Kinder des Jugendrotkreuzes hatten ein tolles Programm mit Sketchen, Liedern und einem Tanz einstudiert. An Freitag zog der Hemedglonkerumzug mit lautem Getöse um die Häuser. Einige Kinder hatten einfallsreiche Krachmaschinen gebaut, zum Beispiel eine Waschmaschinentrommel gefüllt mit Münzen. Danach gab es Grillwurst und Bluna für alle.


       
  Südkurier Pfullendorf, 21.02.2007 nach oben