> Pressespiegel > Bericht: Südkurier 30. Januar 2008
 

Neue Masken und Giggeler für die Brückeler

Maskenvorstellung der Walbertsweiler Narrenzunft

Walbertsweiler - Die Walbertsweiler Brückeler tragen jetzt zu ihrem Häs eine Holzmaske. Die Masken stammen von dem Triberger Maskenschnitzer Samuel Kammerer. Gemäß des überlieferten Spruchs zum Fastnachtsruf „Dia Brückeler, dia Brückeler, dia ziehed a me Giggeler, die zieheden durchs Bautze Haus (alter Hausnahme der Familie Kuhn) und ziehed de alt Bautzin raus", begleiten zwei Giggeler (Hähne) die Narren. 1600 Plätzle mussten die Träger zuschneiden, bevor sie auf das Häs genäht werden konnten. Die Geschichte der „Brücklebauer" liegt schon lange zurück. Bevor Walbertsweiler an die Kanalisation angeschlossen wurde, hatten die Anwohner der Bachstraße jeder vor seiner Haustüre ein eigenes Brückle (Brett), mit dem der Bach oder Rinnsale überquert wurden. Deshalb wurden sie von den restlichen Bürgern des Ortes als „Brückeler" bezeichnet. Diese Fastnachtsfigur soll vor allem jüngere Narren ansprechen. Stolz zeigt sich Vorsitzende Ina Jerg inmitten ihrer neuen Giggeler.

Vorsitzende Ina Jerg präsentiert die neue Fasnetsfigur "Giggeler" und die neuen Holzmasken der Brückler. 
Bild: Häusler 

  Sandra Häusler, Südkurier Pfullendorf, 30.01.2008