> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 06. Juli 2010
 

Gute Qualität bringt Verkäufern gute Preise

Kälberauktion und Vorderwälder-Großviehversteigerung in der Donauhalle: Renwart-Sohn erzielt Höchstgebot

Donaueschingen – Bei der jüngsten Kälberauktion der Rinderunion Baden-Württemberg in der Donauhalle sind 208 Tiere verkauft worden. Bei weiterhin guter Nachfrage konnten sich die Preise in allen Kategorien nochmals leicht steigern. Die Kälberqualität war insgesamt gut.

Die zehn Vorderwälder-Kuhkälber kamen im Schnitt mit 70 Kilo Gewicht auf 161 Euro pro Kalb. Die 18 Fleckvieh-Kuhkälber mit 74 Kilo Gewicht wurden auf 255 Euro je Kalb gesteigert. Mit 33 Vorderwälder- Bullenkälbern war das Angebot deutlich zu klein. Dies führte mit zu einem neuen Höchstpreis von 318 Euro je Kalb und 4,23 Euro pro Kilo. Die 147 Fleckvieh-Bullenkälber brachten im Schnitt 79 Kilo auf die Waage und erzielten 428 Euro je Kalb. Dies ergibt einen Kilo-Preis von 5,38 Euro.

Bei der Vorderwälder-Großviehversteigerung war die Situation dieselbe wie bei der vorherigen Ausgabe: Während die zehn Jungkühe flott neue Besitzer fanden, gab es bei den 13 angebotenen Bullen einen erheblichen Überstand. Die fünf verkauften Bullen kamen auf einen Durchschnittspreis von 1590 Euro. Den Tageshöchstpreis mit 1750 Euro erreichte ein sehr interessanter 

 Renwart-Sohn aus dem Betrieb Schelkle in Herbertingen-Mieterkingen. Seine Mutter  Lula ist die wohl bekannteste Kuh im Zuchtgebiet. Sie ist auf der RBW- Mitgliedstafel zu besichtigen. An zweiter Stelle gereiht war ein sehr schöner Herich-Enkel aus einer Weinold-Tochter von Alfred Berger in Herbertingen-Mieterkingen. Er kostete 1600 Euro. Den zweithöchsten Preis mit 1700 Euro erzielte ein Vanstein- Sohn, vorgestellt von Christian Hug, Waldshut-Krenkingen, gezüchtet im Betrieb Küpfer, Küßaberg-Kadelburg. Die zehn Jungkühe kosteten im Durchschnitt 1310 Euro bei einem Tagesgemelk von 27 Kilo und einer Melkbarkeit von 2,72 Kilo pro Minute im Schnitt.

Am gefragtesten war eine Weinold-Enkelin aus dem Aufzuchtbetrieb Blum, Wald-Walbertsweiler, für 1500 Euro. Mit 30,2 Kilo Tagesgemelk und 2,80 Kilo Minutengemelk ließ sie keine Wünsche offen. Gezüchtet wurde diese Jungkuh im Betrieb Schöll in Berghülen. Es folgten drei Jungkühe für je 1400 Euro.

Die nächste Großvieh- und Kälberversteigerung findet am Donnerstag 5.August, in Donaueschingen statt.


 
 

Südkurier Donaueschingen, 06.07.2010