> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 08. März 2011
 

Schon die Kleinsten sind närrisch

Fasnet mit viel Programm und Dorfhock unter dem Motto „Die fünfte Jahreszeit bricht an – mit Palmen, Sonne, Ballermann!“

Wald-Walbertsweiler – Während der närrischen Tage ist mächtig was los im Walder Ortsteil Walbertsweiler: Große und kleine, junge und jung gebliebene, einheimische und zugezogene Narren sind von morgens bis abends auf den Beinen. Schon am Schmotzigen Donschtig servierte Familie Bosch für die Frühaufsteher bereits ab 8 Uhr ein Narrenfrühstück im Dorfgemeinschaftshaus. So gestärkt fuhren die Männer in den Wald, um den Narrenbaum zu schlagen. Mit dem Baum im Schlepptau zogen dann nachmittags der Fanfarenzug und eine bunte Narrenschar durch das ganze Dorf. Die Umzugsteilnehmer wurden an verschiedenen Stationen mit Leckerbissen und Getränken versorgt. Danach wurde unter fachkundiger Anleitung der Feuerwehr der Narrenbaum aufgestellt. Das Kinderprogramm wurde von Conny Stump eingeübt und vom Jugendrotkreuz vorgetragen, es gab lustige Sketche und schwungvolle Tänze.

Zum abendlichen Dorfhock unter dem Motto „Die fünfte Jahreszeit bricht an – mit Palmen, Sonne, Ballermann!“ hatte sich eine fröhliche Narrenschar im Dorfgemeinschaftshaus eingefunden. Sarah Fecht und Patrick Wachter eröffneten das Programm traditionell mit dem Narrenbuch. Auf dem Klosett sitzend erzählten sie, was in Walbertsweiler so alles vorgefallen war. Rasant ging es weiter mit einem Rodler-Tanz, vorgetragen von Haidi Restle, Ina Jerg, Katharina Drossel, Jutta Bucher, Gitte Traber und Conny Fecht. Ein etwas 

Beim Umzug der Hemdglonker nahmen auch die Kleinsten teil, um mit großem Krach durchs Dorf zu ziehen und so den Winter auszutreiben.
Bild: Restle

anderes Märchen von Radkäppchen und dem bösen Golf erzählten Marie, Claudia und  Stephan Pattberg, unterstützt von Andrea Restle, Mira Traber und Arthur Restle. Viel Beifall erhielten Christa Siebenrock und Michael Wenzler, die über ein extravagantes Damenoberteil rätselten. Unter der Regie von Wendelin Längle kamen dann die „Fantastischen 8“ auf die Bühne. Peter Traber als der Liebe Gott half der Schneiderin Ina Jerg ihren verlorenen Fingerhut aus dem Wasser zu fischen und tauschte auch ihren Mann gegen George Clooney ein. Ein gespielter Witz, vorgetragen von Patrick Wachter, Peter Restle, Mathias Kleiner und Magnus Herbst, bildete den nächsten Programmpunkt.


 
 

Südkurier Pfullendorf, 08.03.2011

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