> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 27. Mai 2011
 

Fußballer auf Höhenflug

FV Walbertsweiler/Rengetsweiler (FV WaRe) Meister der Kreisliga A

Walbertsweiler-Rengetsweiler - Nach einer beispiellosen Siegesserie ist die erste Mannschaft des FV Walbertsweiler/ Rengetsweiler (FV WaRe) fast mühelos in die Bezirksliga Bodensee aufgestiegen. Der Aufstieg aus der Kreisliga A Staffel 3, sagte der Vorsitzende Peter Gress, stand bereits fünf Spieltage vor dem Rundenschluss fest.

Die Kicker um Trainer Achim Raabe konnten nach dem zweiten Anlauf um die Meisterkrone endlich ihren Sieg gebührend feiern. „Mit 18 Siegen in Folge“, so Gress, „habe niemand gerechnet“ – weder die Vereinsmitglieder noch die zahlreichen Fans, die jedes Spiel ihrer Mannschaft verfolgten.

Nach dem Spiel gegen Markdorf am vergangenen Samstag, das die Mannschaft wie gewohnt souverän gewann, waren der Vorsitzende, der Trainer und Martin Gruber als Spielführer bereits am Schmieden von neuen Plänen. Der Vorsitzende zeigte sich dabei eher zurückhaltend. Für ihn ist es wichtig, dass Raabe dem Verein als Trainer erhalten bleibt. Nach den knapp verpatzten Aufstiegen innerhalb von drei Jahren habe Raabe seine Mannschaft aufs Neue motivieren können.

Für die neue Runde mit mehr Spielen sei der bisherige Spielerkader zu klein, die Mannschaft müsse spielerisch verstärkt werden. Kraftvoll stand und steht Martin Graf als tor-fabrizierender Spielführer immer im Mittelpunkt. Der aus Litzelbach kommende Graf ist ein Eigengewächs des FV WaRe. Der 28-jährige, kraftvolle Stürmer begann seine Laufbahn bereits in der E-Jugend.  Von sich

Stolz auf das Erreichte (von links): Siegesgewiss schauen FV WaRe-Trainer Achim Raabe, Kapitän Martin Graf und Vorsitzender Peter Gress der Bezirksliga entgegen.
Bild: Hahn

und seiner jungen Mannschaft überzeugt, stürmt Graf weiter nach oben. „Ich bin mir sicher, mit einer spielerisch jungen Mannschaft werden die Erfolge auch in der Bezirksliga nicht ausbleiben.“

Er rechne mit Platz eins bis Platz sechs. Raabe war mit Vorhersagen etwas vorsichtiger. Der Verein habe lange auf diesen Tag gewartet. In der nächsten Saison gebe es für ihn als Trainer nur ein Ziel: nicht absteigen. Ein Platz zwischen fünf und zehn, damit wäre er sehr zufrieden.

Der über die Jahre anhaltende Erfolg sei keinem einzelnen Spieler zuzurechnen, die Mannschaft sei eine Aufsteigermannschaft. Die zwei letzten Punktspiele vor dem Saisonende, sagte Raabe, werde die Mannschaft noch einmal herausfordern, auch wenn es für sie schwer werde, die Motivation hoch zu halten.


 
 

Falko Hahn, Südkurier Pfullendorf, 27.05.2011

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