> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 14. März 2012
 

Blutspende ist Teamarbeit

996 Blutkonserven aus vier Blutspendeterminen

Dies ist nur ein Teil der vielen Helfer bei den Blutspendeterminen der DRK-Bereitschaft Walbertsweiler. Die anderen Mitglieder sind gerade mit der Betreuung der Blutspender beschäftigt.  Bild: Häusler

Wald-Walbertsweiler - Mit 996 Blutkonserven aus vier Blutspendeterminen ist die Bereitschaft Walbertsweiler des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) 2011 wieder einmal ganz vorne im Landkreis mit dabei. Für die Organisation und den reibungslosen Ablauf eines Blutspendetermins braucht es viele helfende Hände aus der Bereitschaft sowie freiwillige Helfer.„Für einen Blutspendetermin braucht man ein eingespieltes und freundliches Team. 

Ob Jung oder Alt, alle sind hier gerne im Einsatz und mit Freude dabei. Ich denke, das ist mit ein Grund, dass unsere Spender gerne nach Wald zur Blutspende kommen“, unterstreicht DRK-Bereitschaftsleiterin Gerlinde Schweikart. Sie springt bei den Blutspendeterminen überall ein, wo man sie gerade braucht. Die meisten der 45 Mitglieder starken DRK-Bereitschaft sind seit vielen Jahren, teils seit Jahrzehnten neben den Sanitätsdiensten auch bei der Blutspende dabei. Einige davon möchte der SÜDKURIER stellvertretend für die ganze Bereitschaft mit ihren Aufgaben vorstellen.

Noch vor dem eigentlichen Blutspendetermin laufen die Vorbereitungen bei der DRK-Bereitschaft auf Hochtouren. Lucia Halmer ist für den Einkauf von Getränken und Lebensmitteln, auch in der Bäckerei und der Metzgerei, zuständig, damit die Blutspender gut und ausreichend bewirtet werden können. Georg Siebenrock belädt vor der Blutspendeaktion den Wagen mit Lebensmitteln und Zubehör. Etwa eine Woche vor dem Termin bekleben Horst und Renè Brucker die Blutspendeplakate mit dem aktuellen Datum. Mit Helfern stellen sie die Plakate in allen Ortschaften der Gemeinde Wald und dem Umland auf und sammeln sie nach dem Blutspendetermin wieder ein. Auf ihrer Tour sind sie dafür jeweils eineinhalb Stunden unterwegs.

Beim Auf- und Abbau in der Zehn-Dörfer-Halle und Grundschule am Blutspendetag helfen DRK-Bereitschaft und das Blutspendeteam zusammen. Betreten die Blutspender die Grundschule Wald, werden sie an der Aufnahme von Christa Siebenrock in Empfang genommen. Sie nimmt die Personalien von Erstspendern auf, überprüft die Adressen und händigt die Spenderfragebogen aus. Danach geht es für die Spender zur Untersuchung beim Arzt. Max Probst hat den Überblick, welche der sechs Arztkabinen in der Zehn-Dörfer-Halle frei ist.

Bei der Blutabgabe werden die Spender an den Betten unter anderem von Annette König, Birgit Halmer und Ingrid Stefan betreut. „Erstspendern wird eine ganz besondere Betreuung zuteil. Man muss ihnen die Unruhe nehmen, sie ablenken“, erklärt Annette König. Drei bis vier Helfer, wie Siegfried Halmer, begleiten dann die Blutspender vom Spendebett zur Ruhezone. Hier werden die Spender von August Jerg und Karl Huber betreut und erhalten ein Pflaster oder einen Verband.

Wichtig seien auch die gute Bewirtung und das Gespräch mit den Blutspendern, erklärt Josef Neff. Das Bewirtungsteam teilt Getränke, Wurstsalat und Vesper aus. Jahrzehnte lang half dabei „DRK-Urgestein“ Leopold Köhler. „Ich bin für die Austeilung des legendären Wurstsalates zuständig“, lacht Susanne Kuhn. Dieser Wurstsalat wird von Wendelin Längle und seinem Küchenteam zubereitet.

Auch das Jugendrotkreuz hilft mit. Für den Geschirrtransport sorgen Raphael Wöttke und Werner Jerg. Raphael und Angelika Wöttke teilen Kuchen aus. Damit die Eltern in Ruhe zur Blutspende gehen können, bieten seit etwa vierzehn Jahren Ina Jerg und Gitte Traber eine Kinderbetreuung an, mit saisonalem Bastelangebot und Spielen für Kinder aller Altersstufen.


 
 

Sandra Häusler, Südkurier Pfullendorf, 14.03.2012