> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 29. November 2012
 

Heidengasse soll saniert werden

Wald-Walbertsweiler - Die Sanierung der Heidengasse in Walbertsweiler wurde in das mittelfristige Investitionsprogramm der Gemeindeverwaltung aufgenommen. Die Kostenschätzung beläuft sich auf Gesamtbaukosten von 550 000 Euro. Die Finanzierung ist jedoch nur mit einem Ausgleichsstock-Zuschuss in Höhe von 275 000 Euro möglich. Das unterstrich Bürgermeister Werner Müller in der Gemeinderatssitzung am Dienstag. Neben der Erneuerung des Straßenbelags sollen im selben Zug Kanalisation, Wasserleitungen und DSL-Verkabelung gelegt sowie Straßenbeleuchtung und Gehwege erneuert werden.

Hauptamtsleiter Michael Wenzler erläuterte den Gemeinderäten, dass zwar beim Regierungspräsidium ein Antrag auf einen ELR-Zuschuss (Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum) gestellt werden könne, dies aber bedeute, dass ein kostspieliges und zeitintensives Entwicklungskonzept mit Entwicklungszielen erstellt werden müsse und es einem „Glücksspiel“ gleiche, ob man den Zuschuss erhalte. Die Sanierung der Heidengasse sei aus Verkehrssicherungsgründen die dramatischste Straße, besonders im Bereich des Gehwegs, argumentierte die Gemeindeverwaltung. Sanierungsbedarf sei zudem in der Raster Straße und Oberdorfstraße in Walbertsweiler, der Berghagstraße in Hippetsweiler, der Römerstraße Sentenhart. „Nicht alles ist auf einmal realisierbar“, unterstrich Bürgermeister Müller, das könne die Gemeinde finanziell nicht verkraften. Siegfried Benkler (CDU) pochte auch auf eine Sanierung des Gemeindeverbindungsweges von Riedetsweiler nach Hippetsweiler, der sogar mit Doppeldeckerbussen der Kreisverkehrsbetriebe Sigmaringen befahren werde und einen schlechten Unterbau habe. Der Bauausschuss hat nach Begutachtung eine Prioritätenliste der sanierungsbedürftigen Straßen erstellt.


 
 

Sandra Häusler, Südkurier Pfullendorf, 29.11.2012