> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 29. Mai 2012
 

Ströhle übernimmt den Chefposten

VzB hat neue Vorsitzende

Der Vorstand des VzB Walbertsweiler freut sich, dass es mit dem Verein weitergeht (von links): Wolfgang Burth (Kassierer), Anita Eisele (Ausschuss), Carola Marquart (Presse), Benedikta Stärk (Ausschuss), Beatrix Müller (stellvertretende Vorsitzende), Michaela Ströhle (Vorsitzende), Andreas Heinzler (Ausschuss), Marita Loes (Ausschuss) und Stefan Burth (Dirigent).
Bild: Beicht

Wald-Walbertsweiler - Einstimmig haben die Mitglieder des Vereins zur Brauchtumspflege (VzB) Walbertsweiler Michaela Ströhle aus Rengetsweiler zur neuen Vorsitzenden gewählt. „Die Hauptsache ist, dass es mit dem VzB und dem Fanfarenzug weitergeht“, sagte Bürgermeister Werner Müller bei der außerordentlichen Hauptversammlung des Vereins am Freitag.

Nachdem bei der Versammlung Anfang des Jahres – wir berichteten – kein Nachfolger für die Vorsitzende Heidi Fischer, die dem Verein 13 Jahre vorstand, gefunden werden konnte, war die außerordentliche Hauptversammlung notwendig geworden. Müller gratulierte der neuen Vorsitzenden, dankte ihr für die Übernahme des Amtes und wünschte ihr, dass der Verein sie unterstützen möge.

Erleichtert zeigte sich auch die stellvertretende Vorsitzende des VzB, Beatrix Müller, denn „die Befürchtungen waren schon da, dass es nicht weitergeht“. Gleichzeitig dankte sie Heidi Fischer, die „Nachtumzug und Zunftmeisterempfang im Februar gemanagt hatte, obwohl sie nicht mehr Vorsitzende war“.

Der Dirigent des Fanfarenzugs, Stefan Burth, meinte: „Jetzt wo die Nachfolge geregelt ist, kann einfach wieder besser gearbeitet werden.“ Auch er sei froh gewesen, als Michaela Ströhle signalisiert habe, dass sie den Vorsitz übernehme, „bevor der Verein des Bach runter geht“.

Nachdem dieser Tagesordnungspunkt abgeschlossen werden konnte, kam noch ein Problem zur Sprache, das dem VzB auf „den Nägeln brennt“: der Walder Nachtumzug. Dieser und die anschließende Discoveranstaltung in der Zehn-Dörfer-Halle waren in den vergangenen Jahren immer beliebter bei den Narrenzünften und Besuchern der Region und zum Teil auch darüber hinaus. Von Jahr zu Jahr wurde die Schar der Teilnehmer größer. „Wir haben im Ausschuss beschlossen, dass wir die Veranstaltung im bisherigen Rahmen nicht mehr durchführen“, sagte Beatrix Müller. Das Risiko werde einfach zu groß, wenn sich die Menschenmassen am Eingang zur Halle drängten. Bisher sei zum Glück noch nichts passiert, aber wehe wenn mal einer hinfalle, „der hat dann keine Chance“. Wie es weitergehen wird, werde der neue Vorstand nach der Sommerpause entscheiden. Auf jeden Fall „abgespeckt“ und ohne Umzug.

Im Rahmen des Walder Dorffestes soll im Juli das 30-jährige Bestehen des Fanfarenzuges mit befreundeten Fanfarenzügen gefeiert werden. Dazu wird es neue Polos und T-Shirts geben, die bei der Versammlung schon mal vorgestellt wurden.

Auch für 2013 gibt es bereits einen Termin: Die anwesenden Mitglieder sagten auf eine Anfrage der Gemeinde ihre Teilnahme bei der Landesgartenschau in Sigmaringen zu.


 
 

Gudrun Beicht, Südkurier Pfullendorf, 29.05.2012