> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 13. Februar 2012
 

Heidis letzter Zunftmeisterempfang

38 Gruppen beim Nachtumzug des VzB Walbertsweiler

Wald-Walbertsweiler - Die närrische Stimmung beim Zunftmeisterempfang des VzB (Verein zur Brauchtumspflege) Walbertsweiler im Vorfeld des Walder Nachtumzuges war in diesem Jahr überschattet vom „Abschiedsschmerz“ von Heidi Fischer. „Heidi ist nicht mehr Chef vom VzB – oje“, tat Bürgermeister „Waldhexe“ Werner Müller kund, woraufhin ein allgemeines „Wehklagen“ ausbrach. Da noch kein Nachfolger für sie feststeht, übernahm sie noch einmal die Begrüßung der Vertreter der teilnehmenden 38 Zünfte, Gruppen und Musikkapellen. Zum letzten Male ertönte Heidis „Schmierat de Karre“… Und zum letzten Male wohl auch das Heidi-Lied, das in den vergangenen 13 Jahre zur „Erkennungs-Melodie“ des Zunftmeisterempfangs wurde. Zur „Ehren-Hexe“ ernannte Bürgermeister Müller die scheidende „VzB-Chefin“. Hochleben ließ sie Markus Herz, Vorstandsvorsitzender der Meßkircher Volksbank.

In launigen Worten stellte Heidi die zehn Trommlerfrauen des Fanfarenzuges Ebenso launig lief die Begrüßung der närrischen Vertreter ab. Ganz besonders treue Umzugsteilnehmer sind der Heimat- Narrenverein und Spielmannszug Bremen. „Wir sind jedes Jahr dabei, seit 17 Jahren“.

Die Burgstallknechte Friedberg „behüten“ zur Freude von Heidi Fischer (2. v. r.) Bürgermeister Werner Müller.
Bild: Beicht

„Zumindest so lange, wie die Heidi, also seit 13 Jahren, sind wir auch dabei“, so die Hilb-Hexen aus Spöck. Markus Raff vom Fanfarenzug Großstadelhofen, widmete seinen Fasnetssong „Narri, Narro...“, mit dem er beim närrischen Ohrwurm gescheitert war, Heidi Fischer. Hier erntete er viel Applaus.

Beim Umzug trotzten Narren und Zuschauer der Kälte; bei der Monsterdisco wurde ihnen wieder warm.

Bildergalerie im Internet:
www.suedkurier.de


 
 

Gudrun Beicht, Südkurier Pfullendorf, 13.02.2012