> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 07. Januar 2013
 

Es kehrt wieder Normalität ein

Fanfarenzug Walbertsweiler übersteht Führungskrise und wählt Vorstand neu

Gut aufgestellt geht der Fanfarenzug Walbertsweiler in die nächsten zwei Jahre. Darauf freuen sich (links, von hinten): Winfried Kuhn, Andreas Heinzler und Michaela Ströhle als Stellvertreter und Vorsitzende, Jean-Pierre Colas, Carola Marquart (Pressewart), Wolfgang Burth (Kassierer), Marita Loes, Schriftführerin Marina Fröhlich und Beatrix Müller.
Bild: Hahn

Wald-Walbertsweiler - Mit der Wahl von Andreas Heinzler zum stellvertretenden Vorsitzenden, von Wolfgang Burth als Kassier und von fünf Ausschussmitgliedern ist der Verein zur Brauchtumspflege (VzB) Walbertsweiler wieder im regulären Zeitraum von Wahlterminen angelangt. Dies ist ein Verdienst von Michaela Ströhle. Die unkompliziert wie fröhlich wirkende junge Frau hatte sich am 20. April letzten Jahres, ein viertel Jahr nach der ordentlichen Hauptversammlung, bereit erklärt, den Verein als Vorsitzende weiter zu führen. Dafür war extra eine Spielerversammlung einberufen worden.

Im Jahr des 30-jährigen Bestehens befand sich der für seinen Fanfarenzug bekannte Verein in einer Führungskrise. Der Sondertermin sei nötig geworden, so Schriftführerin Marina Fröhlich am Samstagabend im FCW-Clubheim, um darüber zu sprechen, „wie mit dem VzB und dem Fanfarenzug weiter gemacht werden sollte und wer sich das Amt des Vorsitzenden vorstellen könnte". Unter der neuen Führung sei dann das Vereinsjahr wie gewohnt weitergelaufen - angefangen mit 

dem Aufstellen des Maibaums. Pünktlich zum 1. Mai seien die Walbertsweiler früh morgens durch das Spielen des Fanfarenzugs geweckt worden. Im Juli konnte dann das Vereinsjubiläum unbeschwert während des Walder Dorffestes gefeiert werden. Ein besonderer Dank richtete Michaela Ströhle an die Organisatoren des erfolgreichen Kinderschnuppertages im August. Während dieser Aktion habe sich ein sechsköpfiges Ausbildungsteam um sieben neu aufgenommene Kinder gefunden, so Dirigent Stefan Burth. Sein Dank galt Anita Eisele, Artur Restle, Elli Specker, Michaela Ströhle, Melanie Arnold-Hänßler und Patrick Wachter.

Im 30. Jahr zähle der Verein, so Burth weiter, 30 aktive Spieler. Es seien 62 Proben mit unterschiedlicher Probenfreudigkeit abgehalten worden. Der Fanfarenzug habe 20 Auftritte hinter sich, davon neun während der Fasnet. Das Schönste im Jubiläumsjahr sei das Freundschaftstreffen bei Walder Dorffest mit sechs Fanfarenzügen gewesen. Einen ausgeglichenen Kassenbericht legte Wolfgang Burth der Versammlung zur Annahme vor.


 
 

Falko Hahn, Südkurier Pfullendorf, 07.01.2013